KLINIKINFOSYSTEME Beratung anfragen

Fachportal für dezentrale Krankenhaus-IT

Krankenhausdaten dort verfügbar, wo Behandlung stattfindet

Klinikinfosysteme sind die Systemklasse zwischen zentralem Krankenhausinformationssystem und Stationsalltag. Wir beraten Kliniken bei der Dezentralisierung ihrer Krankenhausdaten – entlang der tatsächlichen Realität einzelner Stationen, nicht entlang der Architektur eines einzelnen Herstellers.

Beratungsgespräch vereinbaren Kostenlose Erstanalyse Ihrer Stationsrealität · 30 Minuten
Anamnese — Stationsrealität

Auf jeder Station läuft eine andere Uhr. Die Psychiatrische Institutsambulanz braucht schnellen Zugriff auf laufende Fälle, die Kinder-Onkologie braucht lückenlose, revisionssichere Verläufe, die Notaufnahme braucht beides in Sekunden. Ein zentrales KIS bedient alle drei mit derselben Antwortzeit-Logik – und genau das ist der Ausgangsbefund unserer Beratung.

Verlaufskurve: ein Arbeitstag auf Station (Erfahrungswert, illustrativ)

Ist-Zustand · zentrales KIS

PatientBehandlung, Gespräch
DokuWarten auf KIS-Antwort
RestÜbergabe, Wege

Mit dezentralem Klinikinfosystem

PatientBehandlung, Gespräch
Dokulokal, sofort
Gewonnenzurück an Patienten
RestÜbergabe, Wege
Patientenzeit Dokumentation im Zentralsystem zurückgewonnene Zeit sonstige Vorgänge
Befund — Kosten der Zentralisierung
Ø 24 Min.
geschätzte tägliche Wartezeit auf Antwortzeiten des Zentralsystems pro Pflegekraft
Erfahrungswert aus Stationsbeobachtungen, keine Studie
24 Std.
typischer Zeitversatz bei nächtlichem Batch-Sync klassischer KIS-Ausfallsysteme
Vergleich marktüblicher Ausfallkonzepte
0 Stationen
arbeitsunfähig, wenn das Zentralsystem bei einem Ransomware-Vorfall verschlüsselt wird
Zielzustand mit lokal weiterarbeitenden Satelliten
Diagnose

Architektur- und Datenschutzbefund

Die Konzentration aller Behandlungsdaten in einem monolithischen System erzeugt drei strukturelle Risiken, die sich nicht durch mehr Hardware lösen lassen, sondern nur durch eine andere Architektur.

Z-KIS.1
Monolithische Architektur. Notaufnahme und Kinder-Onkologie werden vom selben System mit derselben Priorität bedient – siehe Architektur dezentraler Klinikinfosysteme.
Z-KIS.2
Fehlende Stationsautonomie. Abteilungen können nicht unabhängig vom Zentralsystem dokumentieren, obwohl der Behandlungszusammenhang laut Datenschutzkonferenz genau diese Abgrenzung vorsieht – mehr dazu unter Rechtsgrundlagen.
Z-KIS.3
Single Point of Failure. Ein erfolgreicher Angriff auf das KIS legt laut BSI regelmäßig die komplette digitale Behandlungsdokumentation lahm. Wie sich das von einem reinen Notfallspiegel unterscheidet, erklärt die Seite Klinikinfosystem vs. KIS-Ausfallsystem.
Therapie

Das Satelliten-Modell

Statt Behandlungsdaten zentral zu bündeln, erhält jede Station eine eigene, schreibgeschützte Projektion ihrer laufenden Fälle plus ein lokales Ereignisprotokoll für neue Einträge. Die Anbindung an Ihr bestehendes KIS bleibt schmal, standardisiert und rechtssicher.

Kein Ersatz für Ihr Krankenhausinformationssystem. Eine Ergänzungsschicht, die die Stationsrealität ernst nimmt.

Dokumentationszeit pro Schicht – Ist-Zustand38 Min.
Dokumentationszeit pro Schicht – mit Klinikinfosystem14 Min.
Zeitgewinn pro Pflegekraft und Schicht24 Min.

Beispielrechnung auf Basis vergleichbarer Offline-First-Systeme im Gesundheitswesen. Individuelle Werte hängen von Station, Klinik und Ausgangslage ab und werden im Beratungsgespräch ermittelt.

Kernthemen
Lexikon

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Aufnahme

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Schildern Sie uns die Realität Ihrer Station. Wir zeigen Ihnen im Erstgespräch, wo ein dezentrales Klinikinfosystem ansetzen würde – konkret, ohne Verkaufsdruck.

Voraussetzung

Diese Beratung richtet sich an Kliniken mit bestehendem Krankenhausinformationssystem. Sie ersetzt kein KIS, sondern ergänzt es um eine stationsnahe Arbeitsschicht – siehe Abgrenzung.
Antwort in der Regel innerhalb von 2 Werktagen.